Die Friedrich-Ebert-Stiftung zu ihrem aktuellen "Blickpunkt Großbritannien": "Die weltweite Wirtschafts- und Finanzkrise wird meist als das Resultat einer Kombination aus globalem Ungleichgewicht, übermäßiger Fremdkapitalaufnahme der Banken, unbesonnener Risikobereitschaft und überhöhter privater Verschuldung beschrieben. Die Ursachen der derzeitigen Krise liegen aber in sehr viel tiefer verwurzelten wirtschaftlichen, sozialen und politischen Umbrüchen der letzten dreißig Jahre. Der Autor dieser Analyse, Stewart Lansley, zeigt auf, dass die immer größer werdende Ungleichheit entscheidend zu der wachsenden Verletzbarkeit der britischen (und US-amerikanischen) Wirtschaft beitrug und eine wichtige Rolle in der Vorphase der Finanzkrise und bei dem darauf folgenden Abschwung spielte."Download "Blickpunkt GB".