Pressemitteilung zur 60. Königswinter Konferenz
23. Juli 2010
Die Briten sind anders
Deshalb gibt es die deutsch-britische Königswinter Konferenz, seit 60 Jahren organisiert von der Deutsch-Britischen Gesellschaft und dem UK Königswinter Committee.
Jubiläumskonferenz:
60. Königswinter Konferenz, 16.-18. September, Goodenough College, London
Mit Bundesminister zu Guttenberg und der Hohen Repräsentantin Lady Ashton
Die angesehene Konferenz bringt Spitzenvertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien beider Länder zusammen, um aktuelle politische, wirtschaftliche und gesellschaftspolitische Fragen zu diskutieren und die deutsch-britischen Beziehungen zu erörtern.
Botschafter a.D. Gebhardt von Moltke, Vorsitzender der Deutsch-Britischen Gesellschaft, erklärt hierzu: „Die Königswinter Konferenz ist der Maßstab für alle bilateralen Konferenzen mit deutscher Beteiligung. Die Wirtschaftskrise zeigt, dass wir ein besseres Verständnis für unterschiedliche Standpunkte benötigen, z.B. zur Frage der nachhaltigen Konsolidierung der Staatsfinanzen.“
Die Jubiläumskonferenz steht unter der aktuellen Fragestellung:
“HARTE ZEITEN, HARTE ENTSCHEIDUNGEN:
SIND WIR ZU HARTEN LÖSUNGEN BEREIT?“
In drei Diskussionsgruppen diskutieren je 40 deutsche und britische Top-Führungskräfte folgende provokante Fragen:
· Sind Demokratien handlungsfähig: Wie bewältigen wir die schlimmste Rezession der Welt?
· Was sollte die EU in Europa und außerhalb Europas tun?
· Abstieg und Verfall: Verliert der Westen seinen Einfluss?
Neben Karl-Theodor zu Guttenberg und Lady Catherine Ashton haben als Redner zugesagt: Vince Cable, Secretary of State of Business, Innovation and Skills und Baroness Pauline Neville-Jones, Minister of State for Security.
In den vergangenen 60 Jahren haben viele Spitzenpersönlichkeiten beider Länder an dieser renommierten Konferenz teilgenommen. Viele empfanden die Konferenz als prägend für ihr Verständnis deutsch-britischer Freundschaft und ihren weiteren beruflichen und politischen Weg. Zu den Teilnehmern gehörten Helmut Schmidt, Gräfin Marion Dönhoff, Ralf Dahrendorf, Richard v. Weizsäcker, Helmut Kohl, Kurt Biedenkopf, Nigel Lawson und Douglas Hurd.