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	<title>Politik &#8211; Deutsch-Britische Gesellschaft</title>
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	<title>Politik &#8211; Deutsch-Britische Gesellschaft</title>
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		<title>Deutsch-Britische Gesellschaft begrüßt Ratifizierung des deutsch-britischen Freundschaftsvertrags</title>
		<link>https://www.debrige.de/2026/03/13/deutsch-britische-gesellschaft-begruesst-ratifizierung-des-deutsch-britischen-freundschaftsvertrags/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mari Mittelhaus]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Mar 2026 09:25:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neues]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[© Bild: Sebastian Roloff, MdB Die Deutsch-Britische Gesellschaft begrüßt die Ratifizierung des deutsch-britischen Freundschaftsvertrags durch den Deutschen Bundestag. Mit dem sogenannten „Kensington-Vertrag“ haben… <a href="https://www.debrige.de/2026/03/13/deutsch-britische-gesellschaft-begruesst-ratifizierung-des-deutsch-britischen-freundschaftsvertrags/" class="arrow">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>© Bild: Sebastian Roloff, MdB</p>
<p>Die Deutsch-Britische Gesellschaft begrüßt die Ratifizierung des deutsch-britischen Freundschaftsvertrags durch den Deutschen Bundestag. Mit dem sogenannten „Kensington-Vertrag“ haben Deutschland und das Vereinigte Königreich einen neuen Rahmen für ihre bilateralen Beziehungen geschaffen, der die Zusammenarbeit in zentralen Bereichen wie Außen- und Sicherheitspolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Klima sowie Kultur und Gesellschaft vertieft.<br />
Aus Sicht der Deutsch-Britischen Gesellschaft ist dieser Schritt ein wichtiges Signal für eine enge Partnerschaft zwischen beiden Ländern – gerade in einer Zeit wachsender geopolitischer Herausforderungen. Der Vertrag verdeutlicht, dass Deutschland und das Vereinigte Königreich auch in Zukunft eng zusammenarbeiten wollen und gemeinsame Verantwortung für Stabilität und Zusammenarbeit in Europa tragen.</p>
<p>Besonders begrüßt die Deutsch-Britische Gesellschaft, dass sie selbst sowie die Königswinter-Konferenzen in der begleitenden Beschlussempfehlung des Auswärtigen Ausschusses des Deutschen Bundestages ausdrücklich erwähnt werden:<br />
<em>&#8222;Der Deutsche Bundestag begrüßt die Einbindung zivilgesellschaftlicher Akteure – insbesondere der Deutsch-Britischen Gesellschaft und der Königswinter-Konferenzen – bei der Umsetzung des Vertrags. Das Königswinter Konferenzformat soll gestärkt und auf die Themen des Vertrags hin ausgerichtet werden.&#8220;</em> (auf Seite 5, Link zum Text <a href="https://dserver.bundestag.de/btd/21/045/2104520.pdf">hier</a>).<br />
Diese Anerkennung hebt die Bedeutung zivilgesellschaftlicher Netzwerke für die deutsch-britischen Beziehungen hervor. Der Vertrag betont zudem explizit die Rolle der Zivilgesellschaft bei der Umsetzung der festgelegten Ziele.</p>
<p>Dass die Arbeit der DBG nun ausdrücklich in einer parlamentarischen Beschlussempfehlung gewürdigt wird, ist aus Sicht der Deutsch-Britischen Gesellschaft ein starkes Zeichen für den Wert langfristiger individueller Kontakte und zivilgesellschaftlicher Diplomatie.<br />
<em>„Die Rolle, die der Bundestag der Deutsch-Britischen Gesellschaft und den Königswinter-Konferenzen bei der Umsetzung des Kensington Vertrages zuweist, ist eine hochwillkommene Anerkennung unserer Arbeit“</em>, erklärt Anne Ruth Herkes, Vorsitzende der Deutsch-Britischen Gesellschaft. <em>&#8222;Wir sehen darin einen Beweis dafür, dass dauerhafte Beziehungen zwischen Staaten nicht allein durch Regierungshandeln, sondern auch durch kontinuierlichen Austausch von Erfahrungen und Ideen zwischen Menschen und zwischen Institutionen entstehen.“</em><br />
Die Deutsch-Britische Gesellschaft wird auch künftig daran arbeiten, den Dialog zwischen Deutschland und dem Vereinigten Königreich zu fördern und neue Generationen für die deutsch-britische Zusammenarbeit zu gewinnen.</p>
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		<title>Kensington Treaty: Deutsch-Britischer Freundschaftsvertrag unterzeichnet</title>
		<link>https://www.debrige.de/2025/07/23/kensington-treaty-deutsch-britischer-freundschaftsvertrag-unterzeichnet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mari Mittelhaus]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Jul 2025 11:40:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neues]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 17. Juli sind Bundeskanzler Friedrich Merz und Außenminister Johann Wadephul nach London gereist, um gemeinsam mit Premierminister Sir Keir Starmer und Foreign… <a href="https://www.debrige.de/2025/07/23/kensington-treaty-deutsch-britischer-freundschaftsvertrag-unterzeichnet/" class="arrow">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 17. Juli sind Bundeskanzler Friedrich Merz und Außenminister Johann Wadephul nach London gereist, um gemeinsam mit Premierminister Sir Keir Starmer und Foreign Secretary David Lammy den lang erwarteten bilateralen Freundschaftsvertrag zu unterzeichnen. Der nach dem Unterzeichnungsort Victoria and Albert Museum, welches im Londoner Stadtteil Kensington liegt, sogenannte &#8222;Kensington Treaty&#8220; beinhaltet Beschlüsse u.a. zu den Themen Sicherheit und Verteidigung, Wirtschaft, Energie und Klimaschutz, Migration, Wissenschaft, Digitalisierung, Staatsmodernisierung und Austausch zwischen Bürgerinnen und Bürgern. In Bezug auf die Mobilität junger Menschen wurde u.a. verabredet, den visumfreien Reiseverkehr für Schulklassen wieder einzuführen und damit Klassenfahrten zu erleichtern.</p>
<p>Sämtliche Dokumente können hier eingesehen werden:<br />
<a href="https://www.debrige.de/wp-content/uploads/2025/07/deu-gbr-vertrag-deu-data.pdf">Vertragstext auf Deutsch</a><br />
<a href="https://www.debrige.de/wp-content/uploads/2025/07/deu-gbr-vertrag-en-data.pdf">Vertragstext auf Englisch</a><br />
<a href="https://www.debrige.de/wp-content/uploads/2025/07/deu-gbr-leuchtturmprojekte-data.pdf">Liste der 17 Leuchtturmprojekte</a><br />
<a href="https://www.debrige.de/wp-content/uploads/2025/07/deu-gbr-regionale-kooperation-data.pdf">Auswahl der von den Bundesländern getragenen Projekte</a></p>
<p>Die Leuchtturmprojekte sollen in den nächsten 12-24 Monaten umgesetzt werden, bei den ebenfalls beschlossenen alle zwei Jahre stattfindenden Regierungskonsultationen auf Ministerebene unter der Leitung der Regierungschefinnen oder Regierungschefs können dann neue Projekte beschlossen werden.</p>
<p>Die Deutsch-Britische Gesellschaft wird sich über die von ihr mitverantworteten Königswinter Konferenzen und ihre anderen Projekte aktiv an der Umsetzung des Kensington Treaty beteiligen.</p>
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		<title>Bundestagswahl 2025: Sonderkurier für Wahlbriefe der Deutschen Botschaft London</title>
		<link>https://www.debrige.de/2025/01/23/bundestagswahl-2025-sonderkurier-fuer-wahlbriefe-der-deutschen-botschaft-london/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mari Mittelhaus]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jan 2025 12:53:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neues]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[Für in Großbritannien lebende deutsche Staatsbürger organisiert die Deutsche Botschaft London einen Sonderkurier am 18. Februar, damit Ihre Briefwahlstimme sicher bis zur Bundestagswahl… <a href="https://www.debrige.de/2025/01/23/bundestagswahl-2025-sonderkurier-fuer-wahlbriefe-der-deutschen-botschaft-london/" class="arrow">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Für in Großbritannien lebende deutsche Staatsbürger organisiert die Deutsche Botschaft London einen Sonderkurier am 18. Februar, damit Ihre Briefwahlstimme sicher bis zur Bundestagswahl ankommt.</p>
<p>Alle Informationen dazu finden Sie auf der Webseite der Botschaft. Aber ganz wichtig: Sie müssen sich bis zum 02. Februar ins Wählerverzeichnis eintragen lassen. Das geht auch mit einem Antrag per Mail.</p>
<p>Weitere Informationen finden Sie hier: <a href="https://uk.diplo.de/uk-de/02/wahlen">https://uk.diplo.de/uk-de/02/wahlen</a></p>
<p>Die Ankündigung von Botschafter Berger auf X können Sie sich hier ansehen: <a href="https://x.com/GermanAmbUK/status/1882037649474785412">https://x.com/GermanAmbUK/status/1882037649474785412</a></p>
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		<title>Die deutsch-britische Freundschaft braucht eine breite Basis: Zum heutigen Besuch von Lord Cameron in Berlin</title>
		<link>https://www.debrige.de/2024/03/07/die-deutsch-britische-freundschaft-braucht-eine-breite-basis-zum-heutigen-besuch-von-lord-cameron-in-berlin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mari Mittelhaus]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Mar 2024 15:13:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neues]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[© 2024 Ben Dance / FCDO Nach Brexit und nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine muss die Freundschaft zwischen Großbritannien und Deutschland… <a href="https://www.debrige.de/2024/03/07/die-deutsch-britische-freundschaft-braucht-eine-breite-basis-zum-heutigen-besuch-von-lord-cameron-in-berlin/" class="arrow">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>© 2024 Ben Dance / FCDO </p>
<p><strong>Nach Brexit und nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine muss die Freundschaft zwischen Großbritannien und Deutschland neu entwickelt werden. Die deutsch-britischen Gesellschaften in Deutschland wollen daran aktiv mitwirken.</strong></p>
<p>Die Deutsch-Britische Gesellschaft Berlin hat heute gemeinsam mit weiteren deutsch-britischen Gesellschaften in Deutschland eine Erklärung mit dem Titel veröffentlicht: <strong>Wir stärken die Freundschaft zwischen Großbritannien und Deutschland.</strong> Den Wortlaut der Erklärung finden sie <a href="https://www.debrige.de/2024/03/07/wir-staerken-die-freundschaft-zwischen-grossbritannien-und-deutschland/">hier</a>. Die Gesellschaften betonen darin die Mitverantwortung der Zivilgesellschaft und insbesondere der seit vielen Jahrzehnten arbeitenden deutsch-britischen Gesellschaften für die beständige und pro-aktive Pflege der Beziehungen zwischen beiden Ländern. Thomas Matussek, Vorsitzender der Deutsch-Britischen Gesellschaft Berlin, sagte: „Der strategische Dialog zwischen den Regierungen, der 2021 beschlossen wurde und der heute mit dem Besuch des britischen Außenministers Lord Cameron fortgesetzt wird, kann nur wirksam werden, wenn er aus der Zivilgesellschaft begleitet und gefördert wird. Dafür wünschen wir uns eine enge Zusammenarbeit mit dem Auswärtigen Amt.“</p>
<p>Die Deutsch-Britische Gesellschaft ist seit über 70 Jahren die deutsche Partnerin in der Organisation und Durchführung der sogenannten <strong>Königswinter Konferenzen</strong>. Jährlich finden 4 Konferenzen statt: Neben einer großen Konferenz für politische Entscheidungsträger und Multiplikatoren und zwei Spezialkonferenzen für Verteidigung und für Wirtschaftsfragen ist dies die Young Königswinter Conference für young leaders aus beiden Ländern. Außerdem werden in Berlin, an vielen anderen Orten in Deutschland sowie online laufend Veranstaltungen zu verschiedenen Themen angeboten. Mit zahlreichen Partnern in Großbritannien arbeiten die Gesellschaften eng und vertrauensvoll zusammen.</p>
<p>Für weitere Informationen stehen zur Verfügung:<br />
• Thomas Matussek, Botschafter a.D., Vorsitzender: T: 030 203 9850 Mail: <a href="mailto:matussek@debrige.de">matussek@debrige.de</a><br />
• Dr. Rupert Graf Strachwitz, stv. Vorsitzender: T: 0173 5778676 Mail: <a href="mailto:rs@maecenata.eu">rs@maecenata.eu</a><br />
• Mari Mittelhaus, Geschäftsführerin: T: 0176 442 648 65 Mail: <a href="mailto:mittelhaus@debrige.de">mittelhaus@debrige.de</a></p>
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		<title>Umfrage zur Einstellung der britischen Bevölkerung gegenüber Deutschland veröffentlicht</title>
		<link>https://www.debrige.de/2023/10/15/umfrage-zur-einstellung-der-britischen-bevoelkerung-gegenueber-deutschland-veroeffentlicht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mari Mittelhaus]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Oct 2023 09:29:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neues]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Deutsche Botschaft im Vereinigten Königreich hat eine Umfrage über die Einstellung der britischen Öffentlichkeit gegenüber Deutschland in Auftrag gegeben. Die Studie liefert… <a href="https://www.debrige.de/2023/10/15/umfrage-zur-einstellung-der-britischen-bevoelkerung-gegenueber-deutschland-veroeffentlicht/" class="arrow">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Deutsche Botschaft im Vereinigten Königreich hat eine Umfrage über die Einstellung der britischen Öffentlichkeit gegenüber Deutschland in Auftrag gegeben. Die Studie liefert wichtige Erkenntnisse darüber, wo die britische Bevölkerung in Bezug auf die wirtschaftliche und strategische Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern steht.<br />
Aus der von Deltapoll durchgeführten Umfrage geht hervor, dass eine große Mehrheit der britischen Bevölkerung (65 %) eine positive Meinung über Deutschland hat, während 16 % der Menschen insgesamt weniger Interesse an Deutschland haben. Die Ergebnisse deuten auch darauf hin, dass die meisten Menschen Deutschland als einen wichtigen internationalen Partner des Vereinigten Königreichs betrachten, was nach Frankreich das zweite nicht-englischsprachige Land im Ranking ist. Mit 48 % ist fast die Hälfte der Befragten der Meinung, dass das Vereinigte Königreich eine enge Partnerschaft mit Deutschland unterhält, auch wenn ein Drittel der Teilnehmer der Meinung ist, dass sich die Beziehungen zwischen Deutschland und dem Vereinigten Königreich seit dem Brexit verschlechtert haben. Insgesamt scheint es eine starke Unterstützung für eine engere Zusammenarbeit zwischen dem Vereinigten Königreich und Deutschland in der Zukunft zu geben.</p>
<p>Eine Zusammenfassung der Umfrage finden Sie <a href="https://www.debrige.de/wp-content/uploads/2023/12/GermanySummaryReport.pdf">hier</a>.<br />
Weitere Informationen zur Umfrage finden Sie auf der <a href="https://uk.diplo.de/uk-en/german-embassy-survey-on-uk-attitudes-towards-germany/2618914">Website der Deutschen Botschaft London</a>.</p>
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		<title>König Charles III. in Berlin und Hamburg</title>
		<link>https://www.debrige.de/2023/05/05/koenig-charles-iii-in-berlin-und-hamburg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mari Mittelhaus]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 May 2023 10:32:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neues]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[Foto Copyright Ivana Ross-Brookbank Anlässlich der bevorstehenden Krönung von König Charles III. und Königin-Gemahlin Camilla (nach der Krönung wird sie Königin Camilla heißen)… <a href="https://www.debrige.de/2023/05/05/koenig-charles-iii-in-berlin-und-hamburg/" class="arrow">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Foto Copyright Ivana Ross-Brookbank</p>
<p>Anlässlich der bevorstehenden Krönung von König Charles III. und Königin-Gemahlin Camilla (nach der Krönung wird sie Königin Camilla heißen) möchten wir auf den Staatsbesuch Ende März zurückblicken.</p>
<p>Dazu sagte <strong>Thomas Matussek</strong>, Vorsitzender der Deutsch-Britischen Gesellschaft:<br />
<em>&#8222;Der Staatsbesuch hat das gute und enge Verhältnis unserer beiden Länder, nicht zuletzt auch emotionale Verhältnis unserer beiden Völker zueinander, vertieft. Es wurde deutlich: Der Brexit hat keine größeren Schäden hinterlassen. Auch insofern war der Besuch ein voller Erfolg.&#8220;</em></p>
<p>Und <strong>Rupert Graf Strachwitz</strong>, stellvertretender Vorsitzender:<br />
<em>„In dem Aushandlungsprozess zwischen Staatsoberhaupt und Regierung, der im britischen Verfassungssystem jeder Reise des Königs vorausgeht, hat sich dieser offenkundig mit seiner deutlichen Betonung der historisch gewachsenen Freundschaft zwischen dem Vereinigten Königreich und Deutschland und seinem Plädoyer für deren Neubelebung durchgesetzt. Wir können dem aus vollem Herzen beipflichten.“</em></p>
<p>Vom offiziellen Willkommen mit militärischen Ehren am Brandenburger Tor, dem Staatsbankett in Schloss Bellevue, der Rede des Königs im Bundestag bis zum großen Abschlussempfang in Hamburg hatten verschiedene Vorstandsmitglieder der DBG und die Geschäftsführerin Gelegenheit, am Programm des Staatsbesuchs teilzunehmen und dort einige Freundinnen und Freunde zu treffen. Wir haben unsere Eindrücke fotografisch festgehalten und für Sie zusammengestellt:</p>

<a href='https://www.debrige.de/2023/05/05/koenig-charles-iii-in-berlin-und-hamburg/bundestag-mari-mittelhaus/'><img decoding="async" width="150" height="150" src="https://i0.wp.com/www.debrige.de/wp-content/uploads/2023/05/Bundestag-Mari-Mittelhaus.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" srcset="https://i0.wp.com/www.debrige.de/wp-content/uploads/2023/05/Bundestag-Mari-Mittelhaus.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https://i0.wp.com/www.debrige.de/wp-content/uploads/2023/05/Bundestag-Mari-Mittelhaus.jpg?zoom=2&amp;resize=150%2C150&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/www.debrige.de/wp-content/uploads/2023/05/Bundestag-Mari-Mittelhaus.jpg?zoom=3&amp;resize=150%2C150&amp;ssl=1 450w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" data-attachment-id="7711" data-permalink="https://www.debrige.de/2023/05/05/koenig-charles-iii-in-berlin-und-hamburg/bundestag-mari-mittelhaus/" data-orig-file="https://i0.wp.com/www.debrige.de/wp-content/uploads/2023/05/Bundestag-Mari-Mittelhaus.jpg?fit=1536%2C2048&amp;ssl=1" data-orig-size="1536,2048" data-comments-opened="0" data-image-title="Bundestag Mari Mittelhaus" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/www.debrige.de/wp-content/uploads/2023/05/Bundestag-Mari-Mittelhaus.jpg?fit=768%2C1024&amp;ssl=1" /></a>
<a href='https://www.debrige.de/2023/05/05/koenig-charles-iii-in-berlin-und-hamburg/bundestag-tm-und-mm/'><img decoding="async" width="150" height="150" src="https://i0.wp.com/www.debrige.de/wp-content/uploads/2023/05/Bundestag-TM-und-MM.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" srcset="https://i0.wp.com/www.debrige.de/wp-content/uploads/2023/05/Bundestag-TM-und-MM.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https://i0.wp.com/www.debrige.de/wp-content/uploads/2023/05/Bundestag-TM-und-MM.jpg?zoom=2&amp;resize=150%2C150&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/www.debrige.de/wp-content/uploads/2023/05/Bundestag-TM-und-MM.jpg?zoom=3&amp;resize=150%2C150&amp;ssl=1 450w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" data-attachment-id="7713" data-permalink="https://www.debrige.de/2023/05/05/koenig-charles-iii-in-berlin-und-hamburg/bundestag-tm-und-mm/" data-orig-file="https://i0.wp.com/www.debrige.de/wp-content/uploads/2023/05/Bundestag-TM-und-MM.jpg?fit=1655%2C2048&amp;ssl=1" data-orig-size="1655,2048" data-comments-opened="0" data-image-title="Bundestag TM und MM" data-image-description="" data-image-caption="&lt;p&gt;Der Vorsitzende und die Geschäftsführerin nach der Rede König Charles III. im Bundestag&lt;/p&gt;
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<a href='https://www.debrige.de/2023/05/05/koenig-charles-iii-in-berlin-und-hamburg/staatsbankett-3/'><img decoding="async" width="150" height="150" src="https://i0.wp.com/www.debrige.de/wp-content/uploads/2023/05/Staatsbankett-3-1.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" srcset="https://i0.wp.com/www.debrige.de/wp-content/uploads/2023/05/Staatsbankett-3-1.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https://i0.wp.com/www.debrige.de/wp-content/uploads/2023/05/Staatsbankett-3-1.jpg?zoom=2&amp;resize=150%2C150&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/www.debrige.de/wp-content/uploads/2023/05/Staatsbankett-3-1.jpg?zoom=3&amp;resize=150%2C150&amp;ssl=1 450w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" data-attachment-id="7733" data-permalink="https://www.debrige.de/2023/05/05/koenig-charles-iii-in-berlin-und-hamburg/staatsbankett-3/" data-orig-file="https://i0.wp.com/www.debrige.de/wp-content/uploads/2023/05/Staatsbankett-3-1.jpg?fit=1543%2C803&amp;ssl=1" data-orig-size="1543,803" data-comments-opened="0" data-image-title="Staatsbankett 3" data-image-description="" data-image-caption="&lt;p&gt;Thomas Matussek beim Staatsbankett in Schloss Bellevue&lt;/p&gt;
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<p>Die <strong>Rede</strong> von König Charles III. im Deutschen Bundestag können Sie sich <a href="https://www.youtube.com/watch?v=_CD9VYAh-Ok">hier ansehen</a> und <a href="https://www.das-parlament.de/2023/14/europa_und_die_welt/941378-941378">hier durchlesen</a>, auch die Tischreden des Staatsbanketts können Sie sich <a href="https://www.youtube.com/watch?v=sy6fpunnu64">hier</a> noch ansehen.<br />
Eine Auflistung des gesamten Programms des Staatsbesuches finden Sie <a href="https://www.debrige.de/2023/03/27/staatsbesuch-aus-dem-vereinigten-koenigreich/">hier</a>.</p>
<p>Der Vorsitzende, und in einem Fall auch die Geschäftsführerin, gaben in dieser Woche verschiedenen Medien <strong>Interviews</strong>, Sie können sie hier nachhören:<br />
<a href="https://www.inforadio.de/rubriken/interviews/2023/03/29/uk-charles-iii-camilla-berlin-besuch-mattussek.html">rbb Inforadio</a><br />
<a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr5/wdr5-morgenecho-interview/audio-staatsbesuch-von-charles-iii-akzent-der-regierung-sunak-100.html">WDR 5</a><br />
<a href="https://www.youtube.com/watch?v=1mt-5kqz0dw">Al Jazeera English</a></p>
<p>Die Aufzeichnung der von der DBG organisierten <strong>Diskussion</strong> anlässlich des Besuchs mit Claus Budelmann OBE, Annette Dittert und Thomas Matussek können Sie sich <a href="https://www.youtube.com/watch?v=UEKuu9QAn2s">hier ansehen</a>.</p>
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		<item>
		<title>Staatsbesuch aus dem Vereinigten Königreich</title>
		<link>https://www.debrige.de/2023/03/27/staatsbesuch-aus-dem-vereinigten-koenigreich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mari Mittelhaus]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Mar 2023 11:57:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neues]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.debrige.de/?p=7657</guid>

					<description><![CDATA[Foto Copyright Ivana Ross-Brookbank Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Elke Büdenbender empfangen König Charles III. und Königin-Gemahlin Camilla des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland… <a href="https://www.debrige.de/2023/03/27/staatsbesuch-aus-dem-vereinigten-koenigreich/" class="arrow">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Foto Copyright Ivana Ross-Brookbank</p>
<p>Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Elke Büdenbender empfangen König Charles III. und Königin-Gemahlin Camilla des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland vom <strong>29. bis 31. März</strong> zu ihrem ersten Staatsbesuch in Deutschland. Der Besuch noch vor der Krönungszeremonie am 6. Mai würdigt die enge Freundschaft zwischen dem Vereinigten Königreich und Deutschland und unterstreicht die zahlreichen Facetten der Beziehungen beider Länder.</p>
<p>Im Programm des Staatsbesuchs spiegeln sich Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft: von Gedenken und Versöhnung über den Umgang mit den aktuellen Herausforderungen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine bis hin zum gemeinsamen Engagement im Klimaschutz und bei der Energiewende.</p>
<p>Am Nachmittag des 29. März begrüßen der Bundespräsident und Elke Büdenbender das britische Königspaar mit militärischen Ehren am Brandenburger Tor in Berlin, wo es für interessierte Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit zur Begegnung gibt. Anschließend lädt Bundespräsident Steinmeier zu einem Empfang zum Thema &#8222;Energiewende und Nachhaltigkeit&#8220; in Schloss Bellevue ein, um dem König einen Eindruck von Deutschlands nationalen und internationalen Engagement für Klimaschutz und Energiewende zu geben. Am Abend laden Bundespräsident Steinmeier und Elke Büdenbender zu einem Staatsbankett zu Ehren des Königs und der Königin-Gemahlin, bei dem die Staatsoberhäupter Tischreden halten.</p>
<p>Am 30. März wohnt der Bundespräsident einer Rede von König Charles III. im Deutschen Bundestag bei. Im Anschluss besuchen die Staatsoberhäupter das Ukraine-Ankunftszentrum im ehemaligen Flughafen Tegel und treffen ukrainische Geflüchtete zum Gespräch. Während Elke Büdenbender und Königin-Gemahlin Camilla am Nachmittag die Komische Oper besuchen, treffen Bundespräsident Steinmeier und König Charles III. im brandenburgischen Finowfurt mit deutschen und britischen Soldatinnen und Soldaten des Deutsch-Britischen Pionierbrückenbataillons 130 beim Brückenbau über die Havel-Oder Wasserstraße zusammen. Es folgt ein Besuch im Ökodorf Brodowin, wo u.a. Gespräche zu den Themen grüne Landwirtschaft, ländlicher Raum, Vertrieb von ökologischen Produkten sowie Feuchtgebietsschutz stattfinden.</p>
<p>Am Morgen des 31. März begleiten Bundespräsident Steinmeier und Elke Büdenbender ihre Staatsgäste nach Hamburg. Nach einem Besuch des Denkmals &#8222;Kindertransport – Der letzte Abschied&#8220; folgt eine gemeinsame Kranzniederlegung am Mahnmal St. Nikolai. Die ehemalige Hauptkirche St. Nikolai wurde während britischer und amerikanischer Luftangriffe auf Hamburg 1943 zerstört.</p>
<p>Vor dem Hamburger Rathaus, in dem sich das Königspaar ins Goldene Buch einträgt, gibt es die Gelegenheit für ein Zusammentreffen mit Bürgerinnen und Bürgern. Am Nachmittag tauschen sich der Bundespräsident und der König während einer Bootsfahrt im Hafen mit Unternehmerinnen und Unternehmern zu den Themen grüne Energie und Hafenentwicklung in Hamburg aus. Gleichzeitig besuchen Elke Büdenbender und die Königin-Gemahlin die Rudolf-Roß-Grundschule, die bilingual auf Deutsch und Englisch unterrichtet. Der Staatsbesuch endet mit einem Empfang auf Einladung der Britischen Botschaft.</p>
<p>Der Bundespräsident und Elke Büdenbender freuen sich sehr darauf, König Charles III. und seine Gemahlin zu einem Staatsbesuch in Deutschland willkommen zu heißen. Der Bundespräsident in einer Videobotschaft: &#8222;Ich weiß diesen Staatsbesuch umso mehr zu schätzen, als der König sich entschlossen hat, noch vor seiner Krönung zu uns nach Deutschland zu kommen. Dieser frühe Besuch unterstreicht die enge und herzliche Freundschaft zwischen unseren Ländern und unseren Bürgerinnen und Bürgern.&#8220;</p>
<p>Der letzte Besuch des britischen Königspaars – damals noch Prinz von Wales und Herzogin von Cornwall – in Deutschland fand im November 2020 statt. Bundespräsident Steinmeier und Elke Büdenbender waren zuletzt zur Beisetzung von Königin Elizabeth II. im September 2022 im Vereinigten Königreich.</p>
<p><strong>Kurzprogramm:</strong><br />
Mittwoch, 29. März</p>
<p>Nachmittags, Berlin, Brandenburger Tor<br />
Begrüßung von König Charles III. und Königin-Gemahlin Camilla mit militärischen Ehren durch den Bundespräsidenten und Elke Büdenbender</p>
<p>Anschließend<br />
Gemeinsame Begegnung mit Bürgerinnen und Bürgern</p>
<p><strong>Hinweis für die Teilnahme von Bürgerinnen und Bürgern:</strong> Zugang und Sicherheitskontrolle am Pariser Platz, begrenzte Zulassung ab 10.30 Uhr bis spätestens 13.30 Uhr. Die Mitnahme von Flaschen in den Veranstaltungsbereich ist nicht möglich.</p>
<p>Anschließend, Schloss Bellevue<br />
Begrüßung am Schlossportal und Gästebucheintrag von König Charles III. und Königin-Gemahlin Camilla</p>
<p>Anschließend<br />
Ansprache des Bundespräsidenten bei einem Empfang zum Thema &#8222;Energiewende und Nachhaltigkeit&#8220;</p>
<p>Abends<br />
Staatsbankett zu Ehren von König Charles III. und Königin-Gemahlin Camilla, gegeben vom Bundespräsidenten und Elke Büdenbender, mit Tischreden der Staatsoberhäupter</p>
<p>Donnerstag, 30. März</p>
<p>Mittags, Reichstagsgebäude<br />
Rede von König Charles III. vor den Mitgliedern des Deutschen Bundestages</p>
<p>Anschließend, Flughafen Tegel<br />
Besuch des Bundespräsidenten und von König Charles III. im Ukraine-Ankunftszentrum und Gespräche mit ukrainischen Geflüchteten</p>
<p>Nachmittags, Komische Oper<br />
Besuch von Elke Büdenbender und Königin-Gemahlin Camilla in der Komischen Oper</p>
<p>Nachmittags, Brandenburg, Finowfurt<br />
Begegnung des Bundespräsidenten und von König Charles III. mit Soldatinnen und Soldaten des Deutsch-Britischen Pionierbrückenbataillons 130 beim Brückenbau über die Havel-Oder Wasserstraße</p>
<p>Anschließend, Brodowin<br />
Besuch des Bundespräsidenten und von König Charles III. im Ökodorf Brodowin</p>
<p>Freitag, 31. März</p>
<p>Vormittags, Hauptbahnhof Berlin<br />
Fahrt mit dem Zug nach Hamburg</p>
<p>Mittags, Hamburg<br />
Besuch des Denkmals &#8222;Kindertransport – Der letzte Abschied&#8220;</p>
<p>Anschließend, Mahnmal St. Nikolai<br />
Kranzniederlegung am Mahnmal</p>
<p>Anschließend, Rathausmarkt<br />
Gemeinsame Begegnung mit Bürgerinnen und Bürgern am Hamburger Rathaus und Eintrag von König Charles III. und Königin-Gemahlin Camilla ins Goldene Buch im Hamburger Rathaus</p>
<p>Anschließend, Kreuzfahrtterminal Altona<br />
Bootsfahrt des Bundespräsidenten und von König Charles III.</p>
<p>Nachmittags, Rudolf-Roß-Grundschule<br />
Besuch von Elke Büdenbender und Königin-Gemahlin Camilla in der Grundschule</p>
<p>Anschließend, Schuppen 52<br />
Empfang, gegeben von der Britischen Botschaft</p>
<p>Text und Informationen von der <a href="https://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Berichte/DE/Frank-Walter-Steinmeier/2023/03/230329-31-StB-UK.html">Website des Bundespräsidenten.</a></p>
<p>Der Bundespräsident hat König Charles III persönlich anlässlich der Trauerfeier für Elisabeth II eingeladen. Er kommt, als besonderes Zeichen der Verbundenheit zu Deutschland, schon vor der Krönung. Er ist mitgeprägt durch die Erziehung durch Kurt Hahn in Gordonstoun.</p>
<p>Die Ankündigung von Buckingham Palace können Sie <a href="https://www.royal.uk/king-and-queen-consort-will-undertake-state-visits-france-and-germany">hier</a> lesen.</p>
<p>Die <strong>Deutsch-Britische Gesellschaft</strong> organisiert am <strong>29. März um 17.00 Uhr</strong> eine Zoom-Diskussion anlässlich des Besuchs mit <strong>Claus Budelmann OBE, Annette Dittert und Thomas Matussek.</strong> Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie <a href="https://www.debrige.de/termine/diskussion-anlaesslich-des-staatsbesuchs-von-koenig-charles-iii/">hier</a>.</p>
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		<item>
		<title>Gemeinsame Absichtserklärung über die deutsch-britische außenpolitische Zusammenarbeit veröffentlicht</title>
		<link>https://www.debrige.de/2021/07/01/gemeinsame-absichtserklaerung-von-aussenminister-heiko-maas-und-dem-britischen-aussenminister-dominic-raab-ueber-die-deutsch-britische-aussenpolitische-zusammenarbeit-veroeffentlicht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mari Mittelhaus]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jul 2021 10:05:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neues]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.debrige.de/?p=6717</guid>

					<description><![CDATA[Britischer Außenminister Dominic Raab © FCDO und Außenminister Heiko Maas © Thomas Koehler/photothek.de „Joint Declaration“ – Gemeinsame Absichtserklärung über die deutsch-britische außenpolitische Zusammenarbeit… <a href="https://www.debrige.de/2021/07/01/gemeinsame-absichtserklaerung-von-aussenminister-heiko-maas-und-dem-britischen-aussenminister-dominic-raab-ueber-die-deutsch-britische-aussenpolitische-zusammenarbeit-veroeffentlicht/" class="arrow">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Britischer Außenminister Dominic Raab © FCDO und Außenminister Heiko Maas © Thomas Koehler/photothek.de</p>
<p><strong>„Joint Declaration“ – Gemeinsame Absichtserklärung über die deutsch-britische außenpolitische Zusammenarbeit</strong></p>
<p>Bundesaußenminister Maas und der britische Außenminister Dominic Raab haben heute, 30. Juni, eine gemeinsame Absichtserklärung über einen engeren deutsch-britischen Austausch in außen- und sicherheitspolitischen Fragen unterzeichnet (im schriftlichen Verfahren).</p>
<p>Damit vereinbaren die beiden Außenminister, einen jährlichen Strategischen Dialog als Gelegenheit für einen vertieften bilateralen Austausch abzuhalten. Dieser Dialog soll ein gemeinsames Verständnis der zentralen außenpolitischen Herausforderungen ermöglichen, auch mit Blick auf das Ziel einer engen Zusammenarbeit zwischen der Europäischen Union und dem Vereinigten Königreich in außenpolitischen Fragen.</p>
<p>In diesem Punkt werden auch die <strong>Königswinter Konferenzen</strong> erwähnt: &#8222;30. Wir betrachten die Königswinter-Konferenzen, die British-German Outlook Group und andere Gruppen als zentrale Foren für Kontaktpflege und Rückkoppelung, die uns Gelegenheit geben, starke und enge Beziehungen zur außenpolitischen Fachwelt zu unterhalten. Auch über diese Bereiche hinaus messen wir engen Beziehungen zwischen unseren Zivilgesellschaften große Bedeutung bei und engagieren uns gemeinsam für die Förderung ihrer Zusammenarbeit.&#8220;</p>
<p>Die Gemeinsame Absichtserklärung bekräftigt die gemeinsamen europäischen und universellen Werte und Interessen, auf denen die Außenpolitik Deutschlands und des Vereinigten Königreichs fußen: das Bekenntnis zum Multilateralismus, das Ziel der Stärkung der internationalen regelbasierten Ordnung, das Bekenntnis zur strategischen Einheit Europas und zur euro-atlantischen Sicherheit, das Einstehen für Frieden und Sicherheit in der Welt sowie für Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte einschließlich Geschlechtergerechtigkeit.</p>
<p>In der Absichtserklärung kündigen beide Seiten an, auf globaler Ebene gemeinsam für diese Werte einzustehen und sich in diesem Sinne in multilateralen Kontexten zu unterstützen. Aus deutscher Sicht ist hervorzuheben, dass sich die britische Seite in der Erklärung dazu bekennt, Deutschlands Bemühen um einen ständigen Sitz im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen zu unterstützen.</p>
<p>Die Absichtserklärung macht auch deutlich, dass die Bundesregierung auch die Zusammenarbeit und den Dialog zwischen der Europäischen Union und dem Vereinigten Königreich in der Außen- und Sicherheitspolitik vollumfänglich unterstützen wird. In diesem europäischen Geist kündigt die Absichtserklärung darüber hinaus an, dass Deutschland im Hinblick auf bilaterale Unterfangen mit dem Vereinigten Königreich die größtmögliche Transparenz gegenüber den Institutionen und Mitgliedstaaten der Europäischen Union sicherstellen wird.</p>
<p><strong>Gemeinsame Erklärung des Ministers für Auswärtige und Commonwealth-Angelegenheiten sowie Entwicklung des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland und des Bundesministers des Auswärtigen der Bundesrepublik Deutschland</strong></p>
<p>Einleitung<br />
1. Deutschland und das Vereinigte Königreich sind starke und gleichgesinnte Partner in der Welt. Wir wollen eng zusammenarbeiten, um in außenpolitischen Fragen verantwortungsvolle Führungskompetenz zu beweisen, und damit den Multilateralismus und die regelbasierte internationale Ordnung stärken. Unsere Zusammenarbeit fußt auf unseren europäischen und universellen Werten, auf unserer globalen Herangehensweise und unserem gemeinsamen institutionellen Rahmen als Mitgliedstaaten der VN, der NATO, der OSZE, des Europarats und anderer multilateraler Foren wie der WTO, der WHO, der G7 und der G20 sowie als Unterzeichner des Übereinkommens von Paris und des Übereinkommens über die biologische Vielfalt.</p>
<p>2. Mit dieser Gemeinsamen Erklärung bekräftigen wir unser Bekenntnis zur strategischen Einheit Europas und unser gemeinsames vorbehaltloses Bekenntnis zur euro-atlantischen Sicherheit. Darüber hinaus erweitern wir unsere seit langem bestehende enge bilaterale Zusammenarbeit und Abstimmung zu Fragen der Außen- und Sicherheitspolitik, indem wir einen strategischen Dialog aufnehmen.</p>
<p>3. Für Deutschland bleibt die Mitgliedschaft in der Europäischen Union ein zentraler Bezugspunkt, und das Land unterstützt die Zusammenarbeit zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich. Im Hinblick auf bilaterale Unterfangen wird Deutschland als EU-Mitgliedstaat die größtmögliche Transparenz gegenüber den Institutionen und Mitgliedstaaten der Europäischen Union sicherstellen.</p>
<p><strong>Eine gemeinsame globale Verantwortung</strong></p>
<p>4. Gemeinsam werden wir uns für mehr Frieden und Sicherheit in der Welt, die Achtung der Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, weltweite Bildung und Menschenrechte einschließlich Geschlechtergerechtigkeit ebenso starkmachen wie für die Freiheit der Medien und die Glaubens- und Religionsfreiheit sowie dafür, dass die menschenrechtliche Dimension sowohl des Klimawandels als auch des Einsatzes künstlicher Intelligenz Berücksichtigung finden. Wir werden unsere Zusammenarbeit bei der Bekämpfung der Armut, des Klimawandels, der Umweltzerstörung und des Verlustes an Artenvielfalt vertiefen. Unsere Kooperation bei der Bekämpfung der Bedrohung durch den Terrorismus werden wir fortsetzen, entschiedene Maßnahmen gegen die organisierte Kriminalität treffen und destruktive Aktivitäten sowie feindselige Bedrohungen durch staatliche und nichtstaatliche Akteure bekämpfen.</p>
<p>5. Wir werden mit vereinten Kräften an der Überwindung der COVID-19-Pandemie und der Bekämpfung künftiger weltweiter Gesundheitskrisen arbeiten. Gemeinsam werden wir einen multilateralen Ansatz für die Bewältigung globaler Gesundheitsprobleme fördern, vor allem, indem wir die WHO als führende und koordinierende Behörde des globalen Gesundheitssystems stärken. Wir werden uns für die Aufrechterhaltung eines gerechten Zugangs zu Gütern wie Impfstoffen, Therapien und Diagnostika einsetzen. Wir werden gemeinsam an der künftigen Pandemievorsorge arbeiten und streben an, die Ausbreitung zoonotischer Krankheiten und ihre Auswirkungen einzudämmen, indem wir den „One Health“- Ansatz verfolgen, der die Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt einbezieht. Wir erkennen an, wie wichtig stärkere, widerstandsfähige Gesundheitssysteme dafür sind, Länder besser in die Lage zu versetzen, Bedrohungen der Gesundheit zu verhindern, zu erkennen und darauf zu reagieren.</p>
<p>6. Wir werden zusammenarbeiten, um die internationalen Bemühungen zur Bekämpfung des Klimawandels und seiner Auswirkungen auf den Weltfrieden und die internationale Sicherheit anzuführen und die Geschlossenheit der globalen Maßnahmen zum Schutz der Umwelt zu verbessern.</p>
<p>7. Wir werden die globalen Bemühungen um die Bekämpfung der grundlegenden Ursachen von Konflikten, Instabilität und Benachteiligungen unterstützen, was unter anderem erfordert, dass die Ziele für nachhaltige Entwicklung weltweit verwirklicht werden. Wir werden gemeinsam dazu beitragen, dass der Kinder- und Zwangsarbeit ein Ende gemacht wird, und verantwortliches Geschäftsgebaren in globalen Lieferketten fördern. Wir unterstützen Bildung und Teilhabe junger Menschen, damit sie in ihren Gesellschaften Positives bewirken können.</p>
<p>8. Wir werden unsere Zusammenarbeit im humanitären Bereich verstärken, um besser auf humanitäre Krisen reagieren zu können. Wir werden darauf hinarbeiten, uns auf ein abgestimmtes Vorgehen zu verständigen, wenn es darum geht, in Ländern, die von Hungersnöten bedroht sind, humanitären Zugang zu erwirken und Einschränkungen des humanitären Schutzes zu überwinden; außerdem werden wir gemeinsam vorausschauende Ansätze in der humanitären Hilfe stärken. Wir werden die Zusammenarbeit bei der Krisenprävention, einschließlich Stabilisierung und Friedenskonsolidierung, ausbauen, indem wir eine Stabilisierungspartnerschaft zwischen dem Vereinigten Königreich und Deutschland gründen. Wir werden eng kooperieren, um sicherzustellen, dass unser Krisenengagement geschlechterresponsiv ist, und damit gemeinsam zur Umsetzung der Agenda für Frauen, Frieden und Sicherheit beitragen.</p>
<p><strong>Eintreten für eine multilaterale regelbasierte globale Architektur</strong></p>
<p>9. Wir bekräftigen unser Bekenntnis zum regelbasierten internationalen System und zu den notwendigen Reformen zur Sicherstellung handlungsfähiger multilateraler Institutionen. Wir unterstreichen die zentrale Rolle der Vereinten Nationen bei der Förderung einer regelbasierten Weltordnung, der Erhaltung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit und der Förderung multilateraler Lösungen für globale Probleme. Gemeinsam sind wir weiterhin entschlossen, im Rahmen der Vereinten Nationen zusammenzuarbeiten, um uns dafür einzusetzen, gewaltsame Konflikte zu verhüten, auf internationale Krisen zu reagieren und die Menschenrechte zu fördern. Wir bekennen uns dazu, so eng wie möglich in Bezug auf alle Angelegenheiten des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen zusammenzuarbeiten. Wir bekräftigen unsere Unterstützung der Bemühungen um eine Reform der Vereinten Nationen, damit sie ihrem Auftrag gerecht werden können. Wir werden uns zudem für die Reform des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen starkmachen. Wir treten für einen neuen ständigen Sitz für die Bundesrepublik Deutschland im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein.</p>
<p>10. Die NATO ist der Grundpfeiler der euro-atlantischen Sicherheit. Sie bleibt das Fundament unserer kollektiven Verteidigung. Wir erkennen an, wie wichtig ein stärkerer und wirkungsvollerer europäischer Beitrag hierzu ist. Gemeinsam bleiben wir der Zusammenarbeit zwischen NATO und EU verpflichtet. Wir streben an, unsere Zusammenarbeit in Bereichen wie Resilienz einschließlich Cybersicherheit und Bekämpfung hybrider Bedrohungen, Weltraumsicherheit, militärische Mobilität in Europa, Umgang mit China und Klimasicherheit zu verstärken. Im Einklang mit Einklang mit den Beschlüssen, die beim NATO-Gipfel 2021 getroffen wurden, werden wir mit den Bündnispartnern zusammenarbeiten, um das Strategische Konzept von 2010 als Mittel zur Stärkung des Zusammenhalts innerhalb der NATO sowie zur Stärkung der Allianz insgesamt zu aktualisieren.</p>
<p>11. Wir werden gemeinsam daran arbeiten, die internationale Abrüstungs-, Rüstungskontroll-, Rüstungsexportkontroll- und Nichtverbreitungsarchitektur zu stärken. Wir bekräftigen unser Bekenntnis zur multilateralen nuklearen Abrüstung und zum Vertrag über die Nichtverbreitung von Kernwaffen, der den wesentlichen Grundpfeiler des nuklearen Nichtverbreitungsregimes darstellt. Wir werden das Verbot aller chemischen Waffen, wie es im Chemiewaffenübereinkommen niedergelegt ist, stärken. Wir werden zusammenarbeiten, um eine substanzielle, wirkungsvolle Überprüfungskonferenz zum Übereinkommen über biologische Waffen und Toxinwaffen zu fördern. Wir erkennen die entscheidende Arbeit der OSZE bei der Förderung der konventionellen Rüstungskontrolle sowie der Vertrauens- und Sicherheitsbildenden Maßnahmen in Europa an.</p>
<p>12 .Vor dem Hintergrund neuer und andauernder Bedrohungen bekennen wir uns dazu, die Zusammenarbeit bei der Bekämpfung der Herausforderungen, die mit Cyberfragen, sicherheitskritischen Technologien, Desinformation, hybriden und feindseligen staatlichen Aktivitäten im Zusammenhang stehen, auch als Mittel der Stärkung unserer kollektiven Resilienz auf breiterer Front zu verstärken. Aufbauend auf unserem hochrangigen Dialog über Cyberfragen streben wir eine engere operative Zusammenarbeit an, die darauf gerichtet ist, gemeinsame Herangehensweisen in Bezug auf die internationale Ordnung, die Widerstandsfähigkeit unserer Gesellschaften und – als NATO-Bündnispartner – auf Abschreckung zu entwickeln, unsere demokratischen Werte zu verteidigen und offene Gesellschaften zu erhalten. Wir sind bestrebt, die Fähigkeit, Agilität und Entschlossenheit unserer Partner und Verbündeten in Europa und darüber hinaus auszubauen, um den sicherheitspolitischen Herausforderungen, mit denen wir gemeinsam konfrontiert sind, zu begegnen.</p>
<p><strong>Ein gemeinsames strategisches Leitbild</strong></p>
<p>Wir teilen eine gemeinsame strategische Vision im Hinblick auf umfassendere außen- und sicherheitspolitische Themen:</p>
<p>13. Transatlantisches Verhältnis: Unsere gemeinsame Vorgehensweise in außen- und sicherheitspolitischen Fragen basiert auf einer euro-atlantischen Grundausrichtung. Wir erkennen an, wie wichtig die Zusammenarbeit mit den Vereinigten Staaten für die Gewährleistung der strategischen Stabilität sowie der europäischen und internationalen Sicherheit, die Bewältigung globaler Herausforderungen, die Bekämpfung des Klimawandels und die Arbeit an der Lösung regionaler Konflikte ist. Zusammen mit den USA werden wir uns für die Stärkung der multilateralen, regelbasierten Ordnung einsetzen, die in unseren gemeinsamen Werten, der Achtung der Menschenrechte und den in der Charta der Vereinten Nationen niedergelegten Grundsätzen verankert ist. Wir werden zusammenarbeiten, um diese Partnerschaft in der Zukunft zu stärken und zu erneuern, unter anderem durch multilaterale Zusammenarbeit und Koordinierung auch im Rahmen der VN, der G7, der G20, der OSZE und der NATO sowie zwischen der NATO und der EU.</p>
<p>14. Russland: Da Russland weiterhin eine Herausforderung für die europäische Sicherheit darstellt, werden wir unsere Widerstandsfähigkeit und die unserer Partner gegenüber Russlands destabilisierendem Verhalten stärken. Wir werden uns gegenüber jeglichen Verstößen prinzipienfest für die Verteidigung des Völkerrechts und die Einhaltung internationaler Verpflichtungen und der Grundsätze der regelbasierten Sicherheitsordnung in Europa einsetzen. Wir werden uns mit destruktivem Verhalten Russlands auseinandersetzen und dabei zum Schutz der nationalen Sicherheitsinteressen eng mit anderen euro-atlantischen Partnern zusammenarbeiten. Gleichzeitig sind wir überzeugt, dass eine konstruktive und wechselseitig nutzbringende Beziehung zu Russland möglich ist und in unserem gemeinsamen Interesse liegt. Wir setzen uns dafür ein, mit Russland über angemessene Kanäle einen konstruktiven Dialog zu führen, um unsere Erwartungen deutlich zu machen und unsere Vorstellungen in Bezug auf konkrete Lösungen für Fragen von gemeinsamem Interesse zu erörtern.</p>
<p>15. China und der indopazifische Raum: Der indopazifische Raum ist eine Region großer Möglichkeiten im Zentrum des weltweiten Wirtschafts- und Bevölkerungswachstums. Er ist jedoch auch von ungelösten Konflikten und strategischem Wettbewerb sowie von Bedrohungen für Regierungsmodelle und offene Gesellschaften geprägt. Der wirtschaftliche und politische Einfluss Chinas nimmt zu. Auf der Grundlage unserer gemeinsamen Werte werden wir auf Gebieten, in denen Rolle und Einfluss Chinas von Bedeutung sind, eng zusammenarbeiten und dabei das regelbasierte internationale System und Strukturen der internationalen Ordnung wie die VN, die WTO und die Bretton-Woods-Institutionen stärken und darauf dringen, dass China seine internationalen Verpflichtungen, einschließlich der Achtung der Menschenrechte, einhält. Wir werden mit Partnern in der gesamten indopazifischen Region zusammenarbeiten und dabei nachhaltiges Wirtschaftswachstum fördern, globale Normen aufrechterhalten und uns für das Gute starkmachen. Wir werden gemeinsame Bemühungen unternehmen, um unsere Institutionen und die Resilienz unserer Gesellschaften gegenüber Herausforderungen zu stärken, die mit der wachsenden Bedeutung Chinas verbunden sind. Viele Länder in der Region sind von der gegenwärtigen Verschiebung der geopolitischen Gewichte stark betroffen und wünschen sich ein stärkeres europäisches Engagement in Asien. Wir bekennen uns zum Zusammenwirken mit unseren Partnern, um die Chancen zu nutzen und die Risiken zu bewältigen.</p>
<p>16. Klimawandel und biologische Vielfalt: Wir teilen die Auffassung, dass der Klimawandel, die Zerstörung der Umwelt und der Verlust der biologischen Vielfalt zu den dringendsten Problemen unserer Zeit gehören. Wir verpflichten uns, den Kampf gegen den Klimawandel, die Zerstörung der Umwelt und den Verlust der biologischen Vielfalt zu einer Priorität für unsere bilaterale Zusammenarbeit zu machen, und wir werden durch einhelliges diplomatisches Vorgehen und gemeinsame Initiativen globale Anstrengungen zur Bewältigung dieser miteinander verflochtenen Herausforderungen und ihrer vielfältigen Auswirkungen auf Frieden, Freiheit, Gesundheit und Wohlstand in der Welt fördern. Im Vorfeld der VN-Klimakonferenz COP26 werden wir unsere Anliegen gegenüber Drittstaaten aufeinander abstimmen, um sicherzustellen, dass unsere Botschaften die größtmögliche Wirkung entfalten, und werden gegebenenfalls gemeinsam unseren Einfluss geltend machen.</p>
<p><strong>Ein gemeinsamer Ansatz bei regionalen Strategien</strong></p>
<p>Wir stimmen überein, dass wir uns für einen gemeinsamen Ansatz zur Bewältigung der vordringlichen außenpolitischen Themen einsetzen wollen, darunter folgende:</p>
<p>17. Westbalkan: Wir bekräftigen unser gemeinsames Eintreten für Sicherheit, Stabilität, Wohlstand und uneingeschränkte Souveränität aller sechs Westbalkanländer im Einklang mit ihren europäischen und euro-atlantischen Integrationsprozessen. Wir unterstreichen, wie wichtig es ist, die Rechtsstaatlichkeit zu fördern, und bekennen uns dazu, eng zusammenzuarbeiten, um die Länder des Westlichen Balkans dabei zu unterstützen, regionale Zusammenarbeit zu fördern, Korruption und organisierte Kriminalität, insbesondere illegale Finanzströme, zu bekämpfen, und historische Altlasten, insbesondere die Frage vermisster Personen, auch im Kontext des Berliner Prozesses anzugehen.</p>
<p>18. Osteuropa und der Südkaukasus: Wir bekräftigen unser gemeinsames Eintreten für Sicherheit, Stabilität, Wohlstand, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in Osteuropa und dem Südkaukasus und unterstützen die multilaterale Zusammenarbeit. Wir unterstützen weiterhin die Reformprozesse in allen sechs Ländern der Region, um spürbare Fortschritte für die Bevölkerung zu erreichen und die Widerstandsfähigkeit der Partnerländer gegenüber internen und externen Schocks zu stärken. Wir unterstreichen die Bedeutung der Umsetzung nachhaltiger Reformen, insbesondere im Hinblick auf Rechtsstaatlichkeit und verantwortungsvolles staatliches Handeln sowie drängende Fragen wie den Klimawandel. In Bezug auf den Südkaukasus betonen wir unser Eintreten für die Souveränität und territoriale Unversehrtheit Georgiens und für die umfassende Umsetzung der Waffenstillstandsvereinbarung von 2008. Was den Konflikt in Bergkarabach anbelangt, unterstreichen wir die Notwendigkeit einer dauerhaften politischen Lösung zwischen Armenien und Aserbaidschan als einziger Möglichkeit zur Erzielung einer Annäherung und Versöhnung der beiden Völker.</p>
<p>19. Ukraine: Wir stehen ohne jede Einschränkung hinter der Souveränität und territorialen Unversehrtheit der Ukraine und unterstützen mit Nachdruck das Normandie-Format und die Fortsetzung der Gespräche im Rahmen des Minsker Prozesses im Hinblick auf die Herbeiführung von Frieden und Stabilität in der Region. Wir betonen, dass ehrgeizige Reformen umgesetzt werden müssen, um die Institutionen der Ukraine zu stärken. Gemeinsam unterstützen wir die anspruchsvolle ukrainische Reformagenda.</p>
<p>20. Türkei/Östlicher Mittelmeerraum: Wir würdigen die geopolitische strategische Bedeutung der Türkei und die Notwendigkeit, im Hinblick auf eine breite Palette gemeinsamer Interessen zusammenzuarbeiten, zu denen unsere Unterstützung für die von den Vereinten Nationen angeführten Bemühungen um eine Lösung der Zypernfrage, die Stabilität in Libyen, Syrien, Irak und der Region insgesamt sowie das Migrationsmanagement und die Bekämpfung von Menschenhandel und Terrorismus gehören. Wir bekräftigen unser gemeinsames Eintreten für Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Wohlstand in der Türkei und werden uns bemühen, die Beziehungen zur Türkei auf dieser Grundlage weiterzuentwickeln. Hierzu werden wir unsere Zusammenarbeit mit der Türkei im Rahmen gemeinsamer Institutionen intensiveren, um die regelbasierte internationale Ordnung und die europäische Ausrichtung der Türkei zu unterstützen (z. B. im Rahmen der NATO, des Europarats, der OSZE und der G20).</p>
<p>21. Naher Osten: Wir werden prioritär zusammenarbeiten, um die Wiener Nuklearvereinbarung mit Iran (JCPoA) zu bewahren und in vollem Umfang umzusetzen, und allgemeinere Bedenken wie das destabilisierende Verhalten Irans thematisieren. Wir werden mit Partnern in der Region zusammenarbeiten, um bestehende Spannungen abzubauen und eine regionale Vorgehensweise in Bezug auf einen Dialog über Sicherheitsfragen zu unterstützen. Wir bekräftigen unser Bekenntnis zu einer nachhaltigen politischen Einigung in Syrien. Wiederaufbauhilfe kommt für uns erst dann infrage, wenn eine umfassende, echte und integrative politische Einigung tatsächlich auf den Weg gebracht ist. Wir bekennen uns nach wie vor zu einem souveränen, stabilen, geeinten und widerstandsfähigen irakischen Staat, der zur Stabilität in der Region beiträgt und in der Lage ist, die für seinen Wiederaufbau erforderlichen Reformen durchzuführen.</p>
<p>22. Wir beabsichtigen, alle am Konflikt in Jemen beteiligten Parteien aufzurufen, sich konstruktiv in einen integrativen politischen Prozess unter Federführung der VN einzubringen und einen sicheren, zügigen und ungehinderten Zugang für prinzipienorientierte humanitäre Hilfe und wichtige kommerzielle Einfuhren zu gewährleisten. Wir erneuern unser Bekenntnis zu den humanitären Maßnahmen unter Führung der VN. Wir unterstützen eine verhandelte Zweistaatenlösung für den Nahost-Friedensprozess auf Grundlage der international anerkannten Parameter, bei der die Sicherheit Israels gewährleistet ist sowie den legitimen Erwartungen und Rechten der Palästinenser genüge getan wird. Wir sind bereit, zu allen glaubwürdigen Bemühungen um einen Neustart des Friedensprozesses unseren Beitrag zu leisten. Wir bekennen uns zu umfassender und langfristiger Unterstützung der Stabilisierung Libyens. Wir begrüßen den durch die Berliner Konferenz geschaffenen internationalen Rahmen. Wir wollen alle Konfliktparteien dazu aufrufen, sich in konstruktiver Weise am VN-Prozess zu beteiligen und dabei die Souveränität, Unabhängigkeit, territoriale Unversehrtheit und nationale Einheit Libyens zu achten und ihre völkerrechtlichen Verpflichtungen einzuhalten. Wir werden eng zusammenarbeiten, um unsere Partnerschaft und Kooperation mit den nordafrikanischen Ländern zu verstärken.</p>
<p>23. Afrika: Wir bekräftigen unser gemeinsames Eintreten für die Förderung von Frieden, Sicherheit, Stabilität, offenen Gesellschaften und mehr Wohlstand für die einzelnen Länder auf der Grundlage nachhaltiger und grüner Wirtschaftsmodelle in Afrika sowie dafür, Fragen der Migration aus Afrika und innerhalb des Kontinents wie auch der Bevölkerungsdynamik gemeinsam anzugehen. Unser Ziel ist es, die Abstimmung zu intensivieren und mit den afrikanischen Partnern und im Rahmen internationaler Foren zu Themen von gemeinsamem Interesse im Geiste echter Partnerschaft zusammenzuarbeiten. Wir werden der Fortführung einer engen Zusammenarbeit zur Unterstützung der Sicherheit und Stabilität am Horn von Afrika und in der Sahelzone besondere Bedeutung beimessen. Wir bekräftigen unser Engagement für die Unterstützung der Bemühungen um den Wiederaufbau und die Stärkung des somalischen Staates und die Gestaltung eines umfassenden, Sicherheit schaffenden Übergangsprozesses sowie für die Stärkung der entstehenden demokratischen Institutionen Sudans und die Unterstützung einer nachhaltigen Bewältigung der Wirtschaftskrise. Deutschland und das Vereinigte Königreich engagieren sich intensiv in der Sahelregion, um Sicherheit und Stabilität zu verbessern, Entwicklung zu fördern, humanitäre Hilfe zu leisten und verantwortungsvolles staatliches Handeln sowie Teilhabe zu stärken. Die Bekämpfung des Klimawandels und der Umweltzerstörung sowie die Bewältigung der entsprechenden Sicherheitsimplikationen für Afrika als dem von der globalen Erwärmung am stärksten betroffenen Kontinent stehen auf unserer Agenda ebenfalls ganz weit oben. Wir werden unser Eintreten für die Unterstützung Afrikas in Klimafragen abstimmen und zusammenarbeiten, um zu Investitionen in einen grünen Aufschwung, eine Energiewende und die Regeneration der Natur in der Region anzuregen.</p>
<p>24. Zentralasien: Wir werden zusammenarbeiten, um die Regierungen Zentralasiens dabei zu unterstützen, Reformen offener gegenüberzustehen und sich dem regelbasierten internationalen System stärker anzunähern; dabei würdigen wir das Potenzial Zentralasiens als Brücke zwischen Europa und Asien. Wir bekennen uns zur Zusammenarbeit mit der gesamten Region Zentralasien sowie mit einzelnen Ländern, damit sie gegenüber äußeren Bedrohungen widerstandsfähiger werden, u. a. durch verantwortungsbewusstes staatliches Handeln und den Aufbau global integrierter Volkswirtschaften, die internationale Investitionen anziehen, wodurch den Bürgern, einschließlich Frauen, Minderheiten und der jungen Generation, Stabilität und Chancen geboten werden können. Im Wege der Zusammenarbeit und des Dialogs werden wir für Werte wie Demokratisierung und Menschenrechte eintreten und so eine aktive Zivilgesellschaft fördern und eine vielfältige, lebendige Medienlandschaft aufbauen. Mit Blick auf den Klimawandel werden wir Regierungen weiter dazu ermutigen, ehrgeizige Verpflichtungen in den Bereichen Einsatz sauberer Energie, Schutz der Umwelt und nachhaltige Nutzung von Ressourcen einzugehen und einzuhalten, womit den langfristigen Bedürfnissen sowohl der Bürgerinnen und Bürger als auch der regionalen Partner Rechnung getragen und der enge Zusammenhang zwischen Klimawandel und Sicherheit anerkannt wird.</p>
<p>25. DVRK: Wir werden weiterhin entschiedene und wirksame Maßnahmen unterstützen, welche die Demokratische Volksrepublik Korea dazu bewegen, in einen konstruktiven Dialog einzutreten und konkrete Schritte in Richtung einer vollständigen, überprüfbaren und unumkehrbaren Aufgabe ihrer rechtswidrigen Programme zur Entwicklung von Kernwaffen und ballistischen Raketen zu unternehmen.</p>
<p>26. Afghanistan und Pakistan: Wir werden in Afghanistan, auch im Rahmen der NATO, weiter eng zusammenarbeiten, um Friedensbemühungen unter afghanischer Führung und in afghanischer Eigenverantwortung zu unterstützen. Wir sind entschlossen, den Terrorismus zu bekämpfen, die Sicherheit zu verbessern, die Stabilität zu festigen und die sozioökonomische Entwicklung zu fördern, um den Menschen in Afghanistan zu helfen und die regionale Stabilität zu verbessern. Wir werden unsere Zusammenarbeit in Pakistan weiter aufrechterhalten, um Stabilität und Wohlstand in der Region zu unterstützen.</p>
<p>27. Lateinamerika und die Karibik: Das Vereinigte Königreich und Deutschland würdigen das enorme Potenzial, das die Zusammenarbeit mit Lateinamerika und der Karibik birgt. Wir werden unseren engen Dialog zu Fragen von regionaler Bedeutung, wie etwa die venezolanische Migrations- und Flüchtlingskrise und die Minderung der Folgen des Klimawandels sowie die Anpassung daran, beibehalten.</p>
<p><strong>Strategischer Dialog</strong></p>
<p>28. Wir haben gemeinsam beschlossen, einen jährlichen Strategischen Dialog auf Ebene der Außenminister über alle Fragen der Außenpolitik und der internationalen Beziehungen zu führen. Dieser Strategische Dialog wird Orientierung bieten, um ein hohes Maß an Zusammenarbeit und Abstimmung in allen Fragen der Außenpolitik zu gewährleisten.</p>
<p>29. Auch die Staatssekretärinnen und Staatsminister, Politischen Direktoren, Abteilungsleiterinnen mit Regionalzuständigkeit, Planungsstäbe, Völkerrechtsberater, Abteilungsleiterinnen mit VN Zuständigkeit und Ständigen Vertreter sollten regelmäßige Konsultationen abhalten.</p>
<p>30. Wir betrachten die Königswinter-Konferenzen, die British-German Outlook Group und andere Gruppen als zentrale Foren für Kontaktpflege und Rückkoppelung, die uns Gelegenheit geben, starke und enge Beziehungen zur außenpolitischen Fachwelt zu unterhalten. Auch über diese Bereiche hinaus messen wir engen Beziehungen zwischen unseren Zivilgesellschaften große Bedeutung bei und engagieren uns gemeinsam für die Förderung ihrer Zusammenarbeit.</p>
<p>Diese Gemeinsame Absichtserklärung wurde in deutscher und englischer Fassung unterschrieben, wobei die Wortlaute einander entsprechen.</p>
<p>Berlin und London, den 30. Juni 2021</p>
<p>Dominic Raab<br />
Minister für Auswärtige und Commonwealth-Angelegenheiten sowie Entwicklung</p>
<p>Heiko Maas<br />
Bundesminister des Auswärtigen</p>
<p>Aus der <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/newsroom/gbr-joint-declaration/2468906">Pressemitteilung</a> des Auswärtigen Amts.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Prince of Wales speech at the Bundestag, Berlin: 15 November 2020</title>
		<link>https://www.debrige.de/2020/11/23/prince-of-wales-speech-at-the-bundestag-berlin-15-november-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mari Mittelhaus]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Nov 2020 13:30:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neues]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[A speech by HRH The Prince of Wales at the Central Remembrance Ceremony at the German parliament marking the country&#8217;s National Day of… <a href="https://www.debrige.de/2020/11/23/prince-of-wales-speech-at-the-bundestag-berlin-15-november-2020/" class="arrow">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>A speech by HRH The Prince of Wales at the Central Remembrance Ceremony at the German parliament marking the country&#8217;s National Day of Mourning for victims of war.</p>
<p>The speech was delivered in English and in German, this is the full text in English.<br />
Mr. President,<br />
President of the Bundestag,<br />
Ladies and Gentlemen<br />
It is a particular honour to have been invited to speak here today, on this solemn and special occasion, and to join you in eternal remembrance of all victims of war and tyranny. In this memorable year, marking seventy-five years of peace and friendship between us, it gives my wife and myself such great pride to return to Germany, and to renew those enduring bonds between our two countries.<br />
I have been coming to Germany since I was just thirteen years old, and first visited Berlin nearly fifty years ago. Over the decades, I have been struck by the ways in which this remarkable city embodies so much of the history of our continent, and all that we have been through. After the devastation of conflict, and the tragedy of division, it has not only endured but triumphed, liberated from flawed and distorted ideologies so that hope and the human spirit could prevail.<br />
Berlin reminds us that the fortunes of all Europeans have been dependent on one another for centuries. The relationships we enjoy today are built on foundations dug deep in the bedrock of our common experience, anchored by bonds running North and South, East and West, through our diverse communities and across our borders.<br />
The connections between the British and German people go back at least as far as the Roman Empire, evolving within a shared civilisation, and woven with threads drawn back and forth through the years. For many of us, those ties are personal, with family connections and associations which remain greatly treasured to this day.<br />
Our people have prospered from one another through commerce, since the Hanseatic League established a trading relationship which continues to drive our shared prosperity. However, the relationship between us has always been so much more than a transactional one. We have long viewed each other with fascination &#8211; admiring of each other’s culture and inspired by each other’s ideas, we have influenced and borrowed from one another in a virtuous circle of reinforcing connections that have strengthened and enriched us both.<br />
The examples are myriad. It was a German, Hans Holbein the Younger, who became the first celebrated artist in England. Half a century later, German was the first language into which Shakespeare was translated. The English landscape garden was brought to Germany by Prince Leopold III of Anhalt-Dessau who, inspired by the models of Stourhead and Stowe, laid out the magnificent gardens at Wörlitz of which I am proud to be Patron. One can scarcely imagine where the British musical tradition would be without the influence of Bach, Beethoven or Brahms; and the music of Georg Friedrich Handel, who was born a German but died British, has been played at the Coronation of every British Sovereign since that of my seven times great grandfather, King George.<br />
Throughout the nineteenth century, German scientific and artistic thought shaped British life, encouraged, in part, by the leadership of my great, great, great, grandfather, Prince Albert, The Prince Consort. German was a vitally important language for British academics to acquire, at a time when German immigration to Britain grew significantly and Schroders Bank and Reuters News Agency helped shape London’s global role. It was not as remarkable as it perhaps now seems, that at the outbreak of the First World War four members of the British cabinet had studied at German Universities. It is similarly striking, that in the years after that conflict, British students flocked back to Germany for the exposure to German culture that they, and their parents, considered to be so essential to their education.<br />
Looking back through the prism of two world wars, with all the cruel distortions rendered by conflict and loss, so many of those close connections between Britain and Germany became obscured. And yet, as our countries, and our people, set to the difficult task of rebuilding this continent – and our trust in one another – the deep and historic well of shared experience from which we drew, enabled the seeds of reconciliation to take root and flourish.<br />
And so, over these past seventy-five years, our two countries have been restored to our natural position of allies and friends. Britain was by Germany’s side through those extraordinary years of post-war reconstruction. We have watched, with profound admiration, the remarkable success of Germany’s peaceful reunification over the past thirty years, and with deep respect for the example that she has offered the world.<br />
Today our countries stand together as indispensable partners in almost every field of endeavour imaginable, conscious of our past but confident about our future. As the message read on the wreath that you, Mr. President, laid at the Cenotaph in London two years ago this week, let us “remember side by side, grateful for reconciliation, hopeful for a future in peace and friendship.”<br />
Reconciliation is a difficult but essential process, as I have seen in almost every corner of the globe, as well as on the islands of my own country. That we have healed so much division on our continent is cause for sustained gratitude and the utmost pride. However, as thankful as we should be for how far we have come, I know that many of you share my view that we must take nothing for granted.<br />
We can never reconcile ourselves to the horrors of the past as simply the events of another age – distant, timebound, disconnected from our present lives. Nor can any of us assume that they are someone else’s burden to bear. Instead, the searing relevance of the past to the present day, and to our future, makes it our solemn and shared responsibility to ensure that heartbreaking lessons are learned and heeded by each successive generation.<br />
The former Chief Rabbi of the United Kingdom, Rabbi Lord Sacks, who so tragically died earlier this month, wrote that “a future of reconciliation can, in some measure at least, retrospectively redeem the past.” He was quite right, of course. Otherwise not only do we compound past wrongs and amplify their effect, but we fail all those who struggled and died for a better tomorrow.<br />
In this, we must work together. We must remain vigilant against threats to our values and our freedoms; and never rest in seeking to create mutual understanding and respect. We must be resolute in addressing acts of unspeakable cruelty against people for reasons of their religion, their race or their beliefs, wherever they occur in the world. We must stand alongside each in determined defence of the future we owe our children and our grandchildren.<br />
The challenges to that future are manifest – whether from this dreadful pandemic which threatens not just our public health but our prosperity and security; or from the existential threat to our planet, and our way of life, from climate change and catastrophic biodiversity loss.<br />
These crises demand that we act together, and the partnership between the United Kingdom and Germany offers such a vital opportunity in this regard. We are heavily invested in each other’s futures, such that our national interests, whilst distinct, will always be entwined.<br />
Our countries are instinctive problem-solvers, working together to find innovative and practical solutions to the challenges we see in the world around us – on global health and vaccine development; clean growth and renewable energy; forest protection and biodiversity; and climate action in developing countries. Together, we stand resolutely in defence of our shared values, as champions of human rights and the Rules Based International System. Together, we are an indispensable force for good in our world.<br />
The English poet, John Donne, famously wrote that “no man is an island entire of itself. Every man is a piece of the continent, a part of the main.” One might equally submit that no country is really an island either, other than in the wholly literal sense. Our histories bind us tightly together and our destinies, although each our own to forge, are interdependent to a considerable degree.<br />
Mr. President, President of the Bundestag, Ladies and Gentlemen<br />
The United Kingdom has chosen a future outside the European Union, and the relationship between our countries is evolving once again. Its shape is a matter negotiated between our governments and its essence is defined by the enduring connections between our people. It is, therefore, my heartfelt belief that the fundamental bond between us will remain strong: we will always be friends, partners and allies.<br />
As our countries begin this new chapter in our long history, let us reaffirm our bond for the years ahead. Let us reflect on all that we have been through together, and all that we have learned. Let us remember all victims of war, tyranny and persecution; those who laid down their lives for the freedoms we cherish, and those who struggle for these freedoms to this day. They inspire us to strive for a better tomorrow – let us make this our common cause.</p>
<p>You can read the German version of the speech <a href="https://www.gov.uk/government/news/prince-of-wales-speech-at-the-bundestag-berlin-15-november-2020.de">here</a>.</p>
<p>You can watch a video of the speech (in German) <a href="https://www.youtube.com/watch?v=PnknoOFtLHk">here</a>.</p>
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		<title>Paper zum deutsch-britischen Verhältnis während der zweiten Berlin-Krise 1958-1962 veröffentlicht</title>
		<link>https://www.debrige.de/2018/03/05/paper-zum-deutsch-britischen-verhaeltnis-waehrend-der-zweiten-berlin-krise-1958-1962-veroeffentlicht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mari Mittelhaus]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Mar 2018 12:14:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neues]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.debrige.de/?p=4394</guid>

					<description><![CDATA[Zur Zeit der zweiten Berlin-Krise von 1958 bis 1962 erlitten die deutsch-britischen Beziehungen einen starken Rückschlag auf ihrem Weg zu einer Annäherung seit… <a href="https://www.debrige.de/2018/03/05/paper-zum-deutsch-britischen-verhaeltnis-waehrend-der-zweiten-berlin-krise-1958-1962-veroeffentlicht/" class="arrow">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zur Zeit der zweiten Berlin-Krise von 1958 bis 1962 erlitten die deutsch-britischen Beziehungen einen starken Rückschlag auf ihrem Weg zu einer Annäherung seit 1945. Erzwungen durch das Chruschtschow-Ultimatum im November 1958, der den Abzug alliierter Truppen aus Westberlin binnen sechs Monate forderte, sahen sich die Westmächte gezwungen, sich im Jahr 1959 auf eine gemeinsame Haltung in der Außenpolitik gegenüber der Sowjetunion zu einigen. Während Bundeskanzler Adenauer eine fest-entschlossene Haltung vertrat, den sowjetischen Forderungen keinesfalls nachzukommen, sah der britische Premierminister Harold Macmillan Verhandlungen mit Chruschtschow als geeignesten Weg, Entspannung im Ost-West-Konflikt herbeizuführen. In den westdeutschen und britischen überregionalen Tageszeitungen spiegelt sich jener deutsch-britische außenpolitische Konflikt wider, der mit einer vielzahl von Stereotypisierungen &#8222;der Deutschen&#8220; und &#8222;der Briten&#8220; einhergeht. Zudem verweisen Argumentationen und Themen der westdeutschen und britischen Presse auf das jeweilige &#8222;Bild des Anderen&#8220;, das 1959 den Pressediskurs zwischen beiden Nationen dominierte.</p>
<p><strong>Artikel erschienen in:</strong><br />
Dorothea Merk und Rüdiger Ahrens: &#8222;&#8218;Suspicious Federal Chancellor&#8216; versus &#8218;Weak Prime Minister&#8216;: Konrad Adenauer and Harold Macmillan in the British and West German Quality Press during the Berlin Crisis (1959 to 1962). A Critical Discourse Analysis&#8220; In: Juliane House und Themis Kaniklidou (Hrsg.): Proceedings of the 1st International Conference Europe in Discourse: Identity, Diversity, Borders. Online in Internet: URL: <a href="http://europeindiscourse.eu/images/EID-Conference-1-Proceedings.pdf">http://europeindiscourse.eu/images/EID-Conference-1-Proceedings.pdf</a> Section I, Page 101 [Stand: 25.01.2018].</p>
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