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Deutsch-Britische Gesellschaft begrüßt Ratifizierung des deutsch-britischen Freundschaftsvertrags

© Bild: Sebastian Roloff, MdB

Die Deutsch-Britische Gesellschaft begrüßt die Ratifizierung des deutsch-britischen Freundschaftsvertrags durch den Deutschen Bundestag. Mit dem sogenannten „Kensington-Vertrag“ haben Deutschland und das Vereinigte Königreich einen neuen Rahmen für ihre bilateralen Beziehungen geschaffen, der die Zusammenarbeit in zentralen Bereichen wie Außen- und Sicherheitspolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Klima sowie Kultur und Gesellschaft vertieft.
Aus Sicht der Deutsch-Britischen Gesellschaft ist dieser Schritt ein wichtiges Signal für eine enge Partnerschaft zwischen beiden Ländern – gerade in einer Zeit wachsender geopolitischer Herausforderungen. Der Vertrag verdeutlicht, dass Deutschland und das Vereinigte Königreich auch in Zukunft eng zusammenarbeiten wollen und gemeinsame Verantwortung für Stabilität und Zusammenarbeit in Europa tragen.

Besonders begrüßt die Deutsch-Britische Gesellschaft, dass sie selbst sowie die Königswinter-Konferenzen in der begleitenden Beschlussempfehlung des Auswärtigen Ausschusses des Deutschen Bundestages ausdrücklich erwähnt werden:
“Der Deutsche Bundestag begrüßt die Einbindung zivilgesellschaftlicher Akteure – insbesondere der Deutsch-Britischen Gesellschaft und der Königswinter-Konferenzen – bei der Umsetzung des Vertrags. Das Königswinter Konferenzformat soll gestärkt und auf die Themen des Vertrags hin ausgerichtet werden.” (auf Seite 5, Link zum Text hier).
Diese Anerkennung hebt die Bedeutung zivilgesellschaftlicher Netzwerke für die deutsch-britischen Beziehungen hervor. Der Vertrag betont zudem explizit die Rolle der Zivilgesellschaft bei der Umsetzung der festgelegten Ziele.

Dass die Arbeit der DBG nun ausdrücklich in einer parlamentarischen Beschlussempfehlung gewürdigt wird, ist aus Sicht der Deutsch-Britischen Gesellschaft ein starkes Zeichen für den Wert langfristiger individueller Kontakte und zivilgesellschaftlicher Diplomatie.
„Die Rolle, die der Bundestag der Deutsch-Britischen Gesellschaft und den Königswinter-Konferenzen bei der Umsetzung des Kensington Vertrages zuweist, ist eine hochwillkommene Anerkennung unserer Arbeit“, erklärt Anne Ruth Herkes, Vorsitzende der Deutsch-Britischen Gesellschaft. “Wir sehen darin einen Beweis dafür, dass dauerhafte Beziehungen zwischen Staaten nicht allein durch Regierungshandeln, sondern auch durch kontinuierlichen Austausch von Erfahrungen und Ideen zwischen Menschen und zwischen Institutionen entstehen.“
Die Deutsch-Britische Gesellschaft wird auch künftig daran arbeiten, den Dialog zwischen Deutschland und dem Vereinigten Königreich zu fördern und neue Generationen für die deutsch-britische Zusammenarbeit zu gewinnen.