Der Vorstand zeichnet für die Deutsch-Britische Gesellschaft e.V. verantwortlich. Er legt die Richtung der Gesellschaft fest. Seine Mitglieder sind ehrenamtlich tätig. Seine Mitglieder sind:
Dr. h.c. Gebhardt von Moltke, Botschafter a.D.
Vorsitzender des Vorstandes seit 2003
Er studierte von 1958-63 Volkswirtschaft und Rechtswissenschaften in Heidelberg, Grenoble, Berlin und Freiburg i.Br. Nach dem Ersten Juristischen Staatsexamen absolvierte er 1963-67 sein Referendariat, nach dem Zweiten Juristischen Staatsexamen trat er im Jahr 1968 in den Auswärtigen Dienst ein. Von 1969-71 war Herr von Moltke im Auswärtigen Amt in Bonn im Ministerbüro, von 1971-75 in der Wirtschaftsabteilung der Botschaft in Moskau, von 1975-77 in der Botschaft in Yaunde/Kamerun und von 1977-82 in der Personalabteilung des Auswärtigen Amtes in Bonn tätig. Die Jahre 1982-86 verbrachte er in der Politischen Abteilung der Botschaft in Washington. In den folgenden Jahren bis 1991 leitete er das USA-Referat im Auswärtigen Amt in Bonn. In den Jahren 1991-97 war er Beigeordneter Generalsekretär für Politische Fragen der NATO in Brüssel. von 1997-99 war er Deutscher Botschafter in London. Von 1999-03 vertrat er als Ständiger Vertreter (Botschafter) die Bundesrepublik Deutschland im Nordatlantikrat (NATO) in Brüssel.
Dipl.-Pol. Sven Rawe, M.A. (UK), Strategie- und Kommunikationsberater
Stellvertr. Vorstandsvorsitzender,
Vorstandsmitglied seit 2003
Seit 2001 ist er Geschäftsführender Gesellschafter der Steltemeier & Rawe GmbH, einer auf Public Affairs & Public Policy spezialisierten Strategieberatung. Er ist Mitbegründer und Gesellschafter des gemeinnützigen Deutschen Instituts für Public Affairs (DIPA) in Berlin sowie Mitherausgeber des „Handlexikons Public Affairs“ und der Fachzeitschrift „Public Affairs Manager“. Zuvor war er im Bereich Unternehmenskommunikation und Public Affairs bei einer Frankfurter PR-Agentur, als Mitarbeiter am Europäischen Zentrum für Staatswissenschaften und Staatspraxis in Berlin und für den Nachrichtensender n-tv tätig. Sven Rawe hat am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin Politikwissenschaft studiert. An der University of Sussex, Brighton (Großbritannien), erwarb er den Master in Contemporary European Studies (Sussex European Institute).
Tim Arnold, Leiter der Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen beim Bund,
Schriftführer, Vorstandsmitglied seit 2009
Tim Arnold, geboren 1969 in Wuppertal, ist Leiter der Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen beim Bund. Im Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten, der von der Körber-Stiftung ausgerichtet wird, gewann er 1988 einen Ersten Preis und den Sonderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen. Danach wurde er in die Studienstiftung des Deutschen Volkes aufgenommen. 1990 gewann er außerdem die Herbert-Weichmann-Medaille der Körber-Stiftung für zwei Reportagen aus der DDR. Tim Arnold studierte Wirtschaftsgeschichte und Politikwissenschaft. Er ist Absolvent der London School of Economics and Political Science, der John F. Kennedy School of Government (Harvard University) und der Ecole Nationale d’Administration. 1997 kam er als Assistent des Vorstandsvorsitzenden zur Bertelsmann AG. Von 1999 bis 2002 war er Leiter des Bereiches Kommunikation und Mitglied der Geschäftsleitung der Bertelsmann Stiftung.
Manfred R. Eisenbach, Geschäftsführer der Universum Kommunikation
Schatzmeister, Vorstandsmitglied seit 2009
[Lebenslauf folgt]

Rupert Graf Strachwitz, Geschäftsführer der Maecenata Management GmbH,
Vorstandsmitglied seit 2009
M.A., geb. 1947, ist seit mehr als 30 Jahren ehren- und hauptamtlich, praktisch, beratend, forschend und lehrend mit dem gemeinnützigen Bereich, heute meist Zivilgesellschaft genannt, befaßt. 1989 gründete er die Maecenata Management GmbH, München, als spezialisierte Dienstleistungs- und Beratungsgesellschaft für diesen Bereich. 1997 wurde er auch Direktor des heutigen Maecenata Instituts für Philanthropie und Zivilgesellschaft an der Humboldt Universität zu Berlin. Er studierte Politikwissenschaft in USA und München. Seine Magisterarbeit befaßte sich mit den ‚Levellers‘, einer zivilgesellschaftlichen revolutionären Gruppe in England im 17. Jhdt. Nach 7 Jahren Berufstätigkeit beim Malteser-Orden im Ausland und Malteser-Hilfsdienst in Deutschland war er Präsident der Verwaltung des Herzogs von Bayern und zugleich ehrenamtliche Führungskraft beim Malteser-Hilfsdienst und Mitglied verschiedener Gremien des Deutschen Caritasverbandes, zuletzt als Vizepräsident. 1987 begann er mit der Beratungstätigkeit für Stiftungen und andere gemeinnützige Organisationen. Von 1995–00 war er Vorsitzender des deutschen Beirats des Johns Hopkins Comparative Nonprofit Sector Project; von 1999–02 war er Mitglied der Enquete-Kommission "Zukunft des bürgerschaftlichen Engagements" des Deutschen Bundestages. Von 2000–07 war er Mitglied des Stiftungsrates der Fondazione Cariplo, Mailand. Seit 1992 ist er Mitglied des Rates von Europa Nostra, dem europäischen Kulturerbeverband, seit 2004 leitet er dort die Arbeitsgruppe Europapolitik. Er ist Mitglied von Stiftungsräten und –vorständen im In- und Ausland. Seine rd. 300 Publikationen auf Deutsch, Englisch, Italienisch, Französisch, Chinesisch, Japanisch und Polnisch befassen sich mit Stiftungswesen, Zivilgesellschaft, bürgerschaftlichem Engagement und verwandten Themen sowie Kulturpolitik.
Siegmar Mosdorf, Parlamentarischer Staatssekretär a.D., Partner und Vorstand CNC AG Berlin
Vorstandsmitglied seit 2005
Er ist CNC Partner und Vorstand der CNC AG in Berlin. Von 1999-03 war er Vorsitzender des Aufsichtsrates der Deutschen Ausgleichsbank und nimmt bis heute weitere Mandate wahr. Er ist zudem Lehrbeauftragter an der Universität St. Gallen. Von 1998-02 gehörte er als Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie sowie als Koordinator für Luft- und Raumfahrt der Bundesregierung an. Von 1990-02 war Siegmar Mosdorf Mitglied des Deutschen Bundestages und Mitglied in den Ausschüssen für Wirtschaft, Verkehr, Forschung, Technologie, Auswärtige Angelegenheiten und Sport. Bis 1990 war er als Landesgeschäftsführer der SPD Baden-Württemberg tätig. Von 1995-98 war er Vorsitzender der Enquête-Kommission "Die Zukunft der Medien". Von 1978-82 war er Berater für Gewerkschaftsangelegenheiten der Betriebs- und Aufsichtsräte bei Daimler-Benz, Bosch, IBM, HP und Porsche. Er studierte Wirtschafts-, Rechts- und Sozialwissenschaften an der Universität Konstanz.
Dr. Bernd-Albrecht von Maltzan, Bereichsvorstand Private Wealth Management, Deutsche Bank AG
Seit 2003 als Vorsitzender der Königswinter Stiftung ex officio Vorstandsmitglied
Nach dem Studium der Volkswirtschaft und der Promotion an der Universität Bonn trat Dr. von Maltzan 1978 in die Deutsche Bank ein. Nach drei Jahren in der Filiale Köln und weiteren drei Jahren als Sekretär des Vorstandssprechers Dr. F. Wilhelm Christians wurde er 1985 First Vice President Corporate Finance bei der Deutschen Bank Capital Corporation in New York. Im April 1990 wurde er Mitglied der Geschäftsleitung der Filiale Mannheim und Leiter der Börsenabteilung. 1993 wechselte er als Direktor mit Generalvollmacht in die Leitung von „Trading and Sales“ nach Frankfurt, um 1995 die Leitung Investmentbanking Deutschland zu übernehmen. 1996 trat er als Bereichsvorstand und Global Head Private Banking in das Privatkundengeschäft ein. Seit Mai 2002 ist Dr. von Maltzan Bereichsvorstand und Vice Chairman Private Wealth Management Global. Er steht verschiedenen deutschen Familienunternehmen als Beirat zur Seite. Darüber hinaus ist er aktiv in internationalen gemeinnützigen Organisationen tätig: Er ist Vorsitzender der „Königswinter Stiftung“ und Gründungspräsident der „American Berlin Opera Foundation“, New York. Vor ein paar Jahren erhielt er die kulturelle Auszeichnung „Elysium – Between the two Continents“, eine transatlantische Einrichtung. Kürzlich ist er in das Kuratorium der „Heidelberg Center for American Studies“ berufen worden. Diese Organisation bietet weiterführende Studiengänge für nicht-amerikanische Studenten an.